SPD gewinnt Landtagswahl in Niedersachsen: Frank Henning und Boris Pistorius erzielen erneut Direktmandate

Um 18 Uhr wurde es spannend auf dem Spitzboden in der Lagerhalle: Die 18-Uhr-Prognose wurde bekanntgegeben. Die SPD mit Ministerpräsident Stephan Weil wird stärkste Kraft und landet klar vor der CDU. Über das Votum für die Sozialdemokratie in Niedersachsen haben sich unsere Genossinnen und Genossen natürlich ausgelassen gefreut. Für uns ging der Blick aber besonders auf unsere beiden Landtagskandidaten in Osnabrück, die erneut in den Landtag einziehen wollten: Frank Henning im Wahlkreis Osnabrück-Ost und Boris Pistorius im Wahlkreis Osnabrück-West. Mit dem Eintreffen der ersten ausgezählten Wahlbezirke zeichnete sich schnell ab, dass beide Kandidaten ihren Wahlkreis erneut gewinnen und damit dem Niedersächsischen Landtag angehören werden.

Insgesamt kommt die SPD nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis auf 33,4 Prozent der Zweitstimmen, ein Minus von 3,5 Prozentpunkten im Vergleich zur Landtagswahl 2017. Dem neuen Niedersächsischen Landtag werden 57 Abgeordnete der SPD-Fraktion angehören, ein plus um zwei Abgeordnete. Als einzige Partei hat die Landesliste der SPD nicht gezogen, da alle 57 Abgeordneten ein Direktmandat erlangen konnten.

Im Wahlkreis 77 Osnabrück-Ost erzielte Frank Henning 31,8 Prozent der Erststimmen, bei den Zweitstimmen sprangen 31,3 Prozent für die SPD heraus. Damit liegt er vor seinen Mitbewerberinnen Anne Kura (Grüne, 26,6 Prozent) und Verena Kämmerling (CDU, 25,6 Prozent). Insgesamt bekam Frank Henning 9950 Erststimmen.

Im Wahlkreis 78 Osnabrück-West erzielte Boris Pistorius 38,9 Prozent der Erststimmen, bei den Zweitstimmen sprangen 29,1 Prozent für die SPD heraus. Damit liegt auch er vor seinen Mitbewerbern Christian Koltermann (CDU, 24,1 Prozent) und Volker Bajus (Grüne, 23,5 Prozent). Insgesamt bekam Boris Pistorius 15374 Erststimmen.

Unser Dank gilt allen Wählerinnen und Wählern, die Frank Henning, Boris Pistorius und der SPD in Niedersachsen ihr Vertrauen geschenkt haben. Ebenfalls bedanken wir uns bei unseren Genossinnen und Genossen, die uns im Wahlkampf in den letzten Monaten so zahlreich unterstützt haben – ohne Euch wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen!