AG Migration und Vielfalt kritisiert Aussagen Naidoos: Für Rassismus ist kein Platz!

Bild: Timo Spreen

Die SPD AG Migration und Vielfalt in der Region Osnabrück zeigt sich erschüttert von den rassistischen Aussagen des Musikers Xavier Naidoo. Naidoo hatte in seinem kürzlich aufgetauchtem Video Migrant*innen pauschal unter Mordverdacht gestellt und ein Ende der Einwanderungspolitik gefordert.

„Die Grenze des ertragbaren ist endgültig erreicht“, findet Elena Habben, Sprecherin der AG Migration und Vielfalt. „Was Naidoo von sich gibt, ist Rassismus in Reinform und schürt Hass gegen Migrant*innen.“ Der Musiker hatte in dem Video davon gesungen, dass er zwar alle Menschen lieb habe, jedoch etwas gegen tägliche Morde von Gästen gegenüber Gastgeber*innen getan werden müsse. „Durch dieses Video fällt die Maske und es zeigt sich deutlich die Verlogenheit des Popsängers“, zeigt sich Habben entsetzt. Bereits vorher hatte Naidoo immer wieder Aufsehen erregt, indem er uneindeutige Textzeilen in seinen Liedern verwendete. Die SPD AG Migration und Vielfalt fordert nun eindeutige Zeichen. „Für Rassismus ist kein Platz in unserer Gesellschaft. Das müssen nun auch TV-Sender, Konzertveranstalter*innen und andere Menschen, die vorhatten mit Naidoo zusammenzuarbeiten, deutlich machen“, fordert die SPD AG Migration & Vielfalt in der Region Osnabrück. „Rassistische Sänger*innen dürfen weder Sendeplatz noch die Konzerthallen offenstehen, auch wenn es vielleicht wirtschaftlich wehtun mag.“