SPD Osnabrück nominiert Boris Pistorius und Petra Köpping für Parteivorsitz

Bild: Philipp Christ

Am heutigen Montag wurde der SPD-Bundesvorstand von der SPD Osnabrück informiert

Die SPD Osnabrück schlägt ihren ehemaligen Oberbürgermeister und aktuellen Landesinnenminister in einer Doppelspitze mit der sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration für den Bundesparteivorsitz vor.

Manuel Gava, Vorsitzender in Osnabrück, hat Boris Pistorius und Petra Köpping am heutigen Montag offiziell beim SPD-Bundesvorstand für den Parteivorsitz nominiert.

Gleichwohl wenden sich die Osnabrücker Genossinnen und Genossen mit Anliegen an ihren Sozialdemokraten aus dem Schinkel.

„Boris Pistorius ist überzeugter Sozialdemokrat. Das zeigt er uns immer wieder auf unseren gemeinsamen Veranstaltungen“, so Manuel Gava, Vorsitzender der SPD Osnabrück. „Boris bringt mit, was wir von Vorsitzenden erwarten: Klare Antworten, Führungsstärke und Erfahrung. Er hat das Format für die anstehenden Herausforderungen in Berlin.“, ergänzt Pascal Speicher, Beisitzer im Unterbezirksvorstand.

In Osnabrück hatte man sich nach der Europawahl für einen Austritt aus der Großen Koalition im Bund ausgesprochen. „Wir stehen in einem guten Austausch mit Boris. Er weiß um unsere Inhalte und Anliegen. In den nächsten Tagen werden wir uns noch einmal mit ihm zusammensetzen. Und ja: Wir werden auch noch einmal über das Ende der Großen Koalition mit ihm sprechen.“, hält Gava deutlich fest.

„Dass Boris gemeinsam mit Petra Köpping eine Doppelspitze bilden möchte, befürworten wir sehr. In ihrer politischen Laufbahn hat Petra Verantwortung auf für uns wichtigen Themengebieten übernommen. Wir sehen in ihnen ein starkes Duo, um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger anzupacken.“, äußert sich Pascal Speicher zur Tandempartnerin von Boris Pistorius für den Parteivorsitz.

Für die SPD Osnabrück ist klar: Mit Boris Pistorius kommt ein bestens geeigneter Kandidat für den Bundesvorsitz aus der Friedensstadt. „Wir haben mit Boris immer offen und kritisch über Inhalte diskutiert. Das wird sich durch unsere Nominierung nicht ändern.“, betont Manuel Gava abschließend.