Das historische Karussell des Osnabrücker Weihnachtsmarktes muss erhalten bleiben

„Das historische Karussell des Osnabrücker Weihnachtsmarktes ist jedes Jahr aufs Neue ein Anziehungspunkt für Groß und Klein. Da sich der Besitzer des Karussells nunmehr nach und nach aus dem Betrieb zurückziehen möchte, ist es aus Sicht der SPD-Fraktion unabdingbar, den Erhalt dieses traditionellen Fahrgeschäftes dauerhaft für unsere Stadt Osnabrück zu sichern“, erläutern Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und Dirk Koentopp, kulturpolitischer Sprecher der Rats-SPD.

„Seit Beginn des 20. Jahrhunderts, und seit 1921 im Besitz der Familie Telsemeyer, ist das Karussell auf Osnabrücker Jahr- und Weihnachtsmärkten präsent und dient immer noch demselben Zweck: Menschen zu ihrem Vergnügen zu befördern. Damit ist es allen derzeit lebenden Generationen in und um Osnabrück bekannt“, erläutern Frank Henning und Dirk Koentopp weiter. „Ab 1977 hat es seinen festen Standort vor unserem historischen Rathaus gefunden und ist von der städtischen Weihnachtsmarktkulisse nicht mehr wegzudenken. Mit Engagement, Herzblut und viel Eigeninitiative sorgt Ewald Telsemeyer jr. jedes Jahr aufs Neue für das typische Osnabrücker Weihnachtsmarktgefühl. Dieses gilt es für uns alle zu erhalten“, führen Henning und Koentopp aus.

„Der derzeitige Betrieb ist aus Sicht des Besitzers nur noch für einen begrenzten Zeitraum praktikabel. Insbesondere winterliche Wetterbedingungen machen dem Karussell sehr zu schaffen, was zu aufwändigeren Restaurationsarbeiten von Jahr zu Jahr führt. Doch auch andere Dinge, wie Veränderungen in der Besitzerfamilie oder auch Novellierungen einschlägiger Bauvorschriften gilt es zu berücksichtigen.

Die SPD-Fraktion wird daher im nächsten Kulturausschuss und im Rat die Verwaltung beauftragen, Lösungen zu erarbeiten, die das historische Karussell für uns alle erhält, damit auch unsere Nachfolgegenerationen dieses Kulturgut erleben können. Hierbei sollte eine ständige Nutzungsmöglichkeit an einem wettergeschützten Standort ebenso in Betracht gezogen werden, wie auch unkonventionelle Nutzungsszenarien“, schließen Henning und Koentopp ab.