Infoveranstaltung mit dem Fachdienst Jugend zur Einführung des Osnabrücker Jugendparlaments

Die Jusos Osnabrück-Stadt begrüßen die Einführung des Jugendparlaments in Osnabrück und bieten eine Infoveranstaltung für Interessierte am Mittwoch, den 17. April um 18.30 Uhr im Haus der Jugend an. Seit 2011 haben sich die Jusos Osnabrück-Stadt für die Einführung eines Jugendparlaments stark gemacht. "Wir freuen uns, dass das Jugendparlament nun in die Gänge kommt. Mit dem KidS-Projekt haben wir seit vielen Jahren ein erfolgreiches "Schnupperangebot" für Jugendliche.

Nun wird Jugendlichen eine echte Beteiligungsmöglichkeit in der Kommunalpolitik geboten", sagt der Vorsitzende der Osnabrücker Jusos, Lasse Thorwesten. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren können sich bis zum 25. April als KandidatIn bei der Stadt bewerben. Gewählt werden soll das Parlament, das für 33 Abgeordnete aus dem gesamten Stadtgebiet Platz haben soll, am 7 und 8 Juni dieses Jahres. Mehr als 7000 Jugendliche im Stadtgebiet sind wahlberechtigt und haben die Möglichkeit in Wahllokalen, Schulen, Jugendzentren und dem Streetwork-Bus ihre Stimme für ihre favorisierten Kandidaten abzugeben.

Um weiter auf das Jugendparlament aufmerksam zu machen bieten die Osnabrücker Jusos am Mittwoch, den 17. April, um 18:30 Uhr im Haus der Jugend eine Infoveranstaltung für alle Jugendliche an. Als kompetente Gesprächspartner stehen Herr Hans-Georg Weisleder vom Fachdienst Jugend und Ulrich Sommer, Vorsitzender des Jugendhilfe-Ausschusses der Stadt Osnabrück, Rede und Antwort.

Das Jugendparlament der Stadt Osnabrück ist kein "Scheinparlament" oder Planspiel: Es hat Rede- und Antragsrecht im Jugendhilfeausschuss, so dass sich der Ratsausschuss mit den Beschlüssen des Jugendparlaments zwingend auseinander setzen muss. „Das ist wirklicher politischer Einfluss, den man unbedingt wahrnehmen sollte!“, sagt Pascal Schnieder, stellvertretender Vorsitzender der Jusos. Zudem verfügt das Parlament über einen eigenen Haushalt von jährlich 5000 Euro und wird in seiner Organisation von Mitarbeitern der Stadt unterstützt.

Einzig die Legislaturperiode von zwei Jahren wird von den Jusos bemängelt: "Wir hätten uns zunächst eine einjährige Legislaturperiode gewünscht, da eine zweijährige Amtszeit auf Jugendliche abschreckend wirken könnte. Denn mit jedem neuen Schuljahr verändern sich auch die Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler – besonders in den späteren Jahrgängen", so Thorwesten.

Die Jusos sind darin einig, dass der Schlüssel zum Erfolg des Jugendparlaments viel Werbung und Information für das Projekt sind: "Den Jugendlichen muss verständlich gemacht werden, dass Sie im Jugendparlament was bewegen können", so Schnieder. Dafür sei eine umfassende Information, besonders in den Schulen, wichtig.