Intelligente Konzepte für ein barrierefreies Miteinander

Cornelia Rundt (SPD): Inklusion ist kein Sparmodell Bei ihrem Besuch bei der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) bekräftigte die designierte Sozialministerin im Team Weil Cornelia Rundt ihren Standpunkt ein „Inklusives Niedersachsen“ schaffen zu wollen. „Bei Inklusion geht es um den Umbau der ganzen Gesellschaft, sodass Barrierefreiheit in Gebäuden, bei der Kommunikation untereinander und bei der Mobilität realisiert werden kann“, so Cornelia Rundt.

v.l.n.r.: Heiner Böckmann (Geschäftsführer, HHO),
Antje Schulte-Schoh, Cornelia Rundt, Frank Henning,
Franz Haverkamp (HHO), Jörg Richter (HHO)

Vor allem bei einer personenzentrierten Betreuung, die individuell und direkt auf den einzelnen Menschen und seine Behinderung zugeschnittene Unterstützungsmaßnahmen bietet, gibt es zahlreiche Herausforderungen, die von den der Politik und den Einrichtungen der Behindertenhilfe bewältigt werden müssen. Wichtig sei es, die Menschen mit Behinderung zu begleiten, damit diese ein möglichst selbstbestimmt Leben führen können. Besonders im Bereich Wohnen und hier vor allem bei der Versorgung älterer Menschen und der ambulanten Betreuung gebe es sehr viel zu tun. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer darin, dass Menschen mit geistiger, psychischer und/oder körperliche Behinderung eine angemessene Unterstützung und bestmögliche Förderung bedürfen, damit sie gleichberechtigte Teilhabechancen in der Gesellschaft erhalten. Die SPD-Landtagskandidaten, Antje Schulte-Schoh und Frank Henning, freuen sich, dass mit Cornelia Rundt eine ausgewiesene Expertin und bekannte Persönlichkeit das Sozialressort nach der Landtagswahl übernehmen wird. Als Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes weiß sie genau, welche Entwicklungen den sozialen Einrichtungen Sorgen und Probleme bereiten. Abschließend erklärte Rundt: „Als zukünftige Sozialministerin werde ich mich auch für gute Arbeits- und Anstellungsbedingungen in Einrichtungen der Behindertenhilfe einsetzen, um die Attraktivität und das Ansehen dieses Berufs zu steigern.“