„Schrittweise Verbesserungen“

Bahnhofsvorplatz: SPD und Grüne für neue Ampel zum Parkhaus, die Zählgemeinschaft will die Verkehrssituation auf dem Bahnhofsvorplatz durch eine neue Ampel am Knotenpunkt Bruchstraße/Konrad-Adenauer-Ring verbessern.

Hauptbahnhof Osnabrück
Neue Zufahrt zum Bahnhof
Bahnhofvorplatz
Hauptbahnhof Osnabrück

„Die Machbarkeit wurde bereits gutachterlich untersucht. Ein relevanter Teil des PKW-Verkehrs von und zur Bahnhofsgarage braucht dann nicht mehr über den Bahnhofsvorplatz zu fahren. Bevor größere Summen in einen erneuten Umbau investiert werden, wollen wir beobachten, wie sich diese Maßnahme auswirkt“, so Grünen-Vertreter Jens Meier. „Wir werden prüfen lassen, ob der aus dem Parkhaus abfließende Verkehr allein über die Bruchstraße geführt werden kann. Ein wichtiger Faktor dafür ist die Leistungsfähigkeit des neuen Knotenpunktes“, ergänzt Heiko Panzer, verkehrspolitischer Sprecher der SPD.

Ein weiterer Schritt für Verbesserungen ist die Neuordnung der Halteplätze für Taxen. Die bislang erlaubte Anzahl scheine deutlich zu groß. „Wir wollen Wartezonen für Taxis im Bahnhofsumfeld prüfen lassen, von wo der eigentliche Taxistand am Bahnhof nach Bedarf aufgefüllt wird. Technische Systeme dafür funktionieren in anderen Städten wunderbar. Warum soll das in Osnabrück nicht möglich sein?“, fragt sich Heiko Panzer.

Die provisorische Absperrung des jetzigen Taxistands wollen die Verkehrspolitiker auf jeden Fall durch optisch ansprechendere Einbauten austauschen.

Auf dem Vorplatz des Bahnhofs müsse echtem „Kiss&Ride“ Vorrang eingeräumt werden. „Die derzeitige Regelung hier bis zu 15 Minuten frei Parken zu können, muss umgehend durch die Einrichtung einer umfassenden eingeschränkten Halteverbotszone ersetzt werden“. Dafür, so Panzer weiter, könne über die Einführung eines 30 Minuten Tarifs in der Bahnhofsgarage nachgedacht werden, damit Bahnreisende auch bei Zugverspätungen kostengünstig und bequem abgeholt werden können.

Ein weiterer wichtiger Baustein künftiger Regelungen sind die Fahrrad-Parkplätze. Auch wenn durch die Säuberungsaktionen fahruntüchtige Räder konsequent aussortiert würden, so habe die Verwaltung schon lange durch Zählungen belegt, dass es objektiv zu wenige Abstellplätze gibt. „Erweiterungsmöglichkeiten am jetzigen Hauptstandort müssen ausgeschöpft werden. Wir sehen Potential aber auch im Umfeld des Fahrradparkhauses. Damit gerät dieses auch noch stärker in den Blick. Zusammen mit einer verbesserten Werbung, kann so die Auslastung erhöht werden.“, erläuterte Jens Meier.