SPD-Landtagskandidatin unterstützt den „Tag der Pflege“ am 12. Mai

In Deutschland und weltweit finden am 12. Mai viele kleine und größere Aktionen zu Themen der Pflege statt. Anlass ist der Geburtstag von Florence Nightingale, die als Mitbegründerin der „Roten Kreuzes“ gilt und sich zu ihrer Zeit für die Verbesserung der Pflege und Krankenversorgung einsetzte. Für uns ist das Anlass Danke zu sagen, für die geleistete Pflege, sei es im privaten Rahmen, in den Heimen oder in den ambulanten Diensten.

Vor diesem Hintergrund sind die Kernforderungen der SPD, die Pflegeversicherung weiterzuentwickeln. Ein ausreichendes und gutes Pflegepersonal werden wir nur bekommen wenn es gelingt die Niedriglöhne aufzubrechen. Darüber hinaus muss das Netz ambulanter Pflegeangebote in der Region ausgebaut und kompetente und unabhängige Informationsstellen in erreichbarer Nähe entstehen. Dazu braucht es über eine solidarische Finanzierung das notwendige Geld, um Leistung und Strukturen verbessern zu können.

 

Das Thema Pflegereform, so die Landtagskandidatin Antje Schulte-Schoh weiter, gehört jetzt auf die Tagesordnung, um die Situation für Beschäftigte, Angehörige und Betroffene zu verbessern und ein würdevolles Leben im Alter zu gewährleisten. In Niedersachsen findet diese Arbeit unter erschwerten politischen Bedingungen statt. Bei den Pflegeplatzvergütungen steht Niedersachsen an vorletzter Stelle im Vergleich der Bundesländer. Und das die Auszubildenden in der Altenpflege Schulgeld mitbringen müssen, gehört in unserem Nachbarland Nordrhein-Westfalen schon längere Zeit zu Geschichte.
 

Abgesehen von den Menschen die in der Pflege ihre Berufung gefunden haben, so die Kandidatin abschließend, muss dieses Thema von der Frage weg, wie alte Menschen aufbewahrt werden oder wie viel Minuten für Unterstützung akzeptiert werden. Es bedeutet prinzipiell die Frage zu stellen, wie die Gesellschaft mit ihren immer zahlreicher werdenden alten Menschen umgehen will.